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HabakukWenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein grosses Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.

Albert Einstein,14.03.1879 - 18.04.1955, deutscher Physiker und Nobelpreisträger  

Da ich ohne Musik nicht einmal meinen morgentlich müden Hintern aus dem Bett bekomme, entschied ich mich vor längerer Zeit, da jeglicher Radiogeräuschteppich nicht die gewünschte Wikung hatte, mir meine Lieblingstitel zusammenzuschneiden (zu näheren Erläuterung: ich war ca. 11 Jahre alt und der elterliche MC-Rekorder hatte eine unheimliche Anziehungskraft auf mich).

Etwas später wurde ich auf einem Studentenfestl (2tes Semester) auf Grund von ungeklärten alkoholischen Umständen unerwartet in die Rolle des Discjockey gedrängt, und nachdem es die Leute dort (und auch vor allem ich) sehr leiwand gefunden haben, machte ich das von nun an öfter.

Den nächsten Schritt in meiner Entwicklung setzte ich dann etwa Ende 2004, als die Cds und *.mp3s verbannt wurden (jedenfalls für einige Monate, dann erst lernte ich den praktischen Vorteil von Cds für gemütliche Plauderrunden kennen) und stattdessen zwei 1210er mein Schlafzimmer aufwerteten. Meine Feundin Niky war naturgemäss zu Beginn nicht so erfreut, denn wer teilt schon gerne seinen Freund mit zwei kalten Aludruckgussteilen? Mittlerweile hat sie sich mit dem Gedanken des flotten Vierers anfreunden können.

Stilistisch bewege ich mich zur Zeit sehr in Richtung Break Beats und Drum & Bass. Meine sehr rockigen Wurzeln von diversen Studentenfestln verleugne ich aber nicht, und so kann es schon einmal passieren, dass zwischen zwei treibenden Houseplatten der Falco ein kleines Stelldichein gibt. Womit wir wieder beim Eingangs erwähnten Zitat wären: Unifomität in jeglicher Hinsicht hat schlimme Sachen angestellt, deshalb versuche ich auch meine Sets so vielfältig und abwechlungsreich wie möglich zu gestalten.

rock on